Die Prüfanweisung

11. April 2025

Sinn und Zweck der Prüfanweisung im Qualitätsmanagement

Prüfanweisungen dienen als Grundlage für die Qualitätssicherung in Unternehmen. Sie enthalten alle notwendigen Informationen zur Durchführung von Prüfungen und helfen Mitarbeitern, Fehler zu vermeiden.

Eine Prüfanweisung beschreibt detailliert den Ablauf einer Prüfung und definiert Anforderungen sowie Spezifikationen für Materialien, Geräte und Verfahren. Die Einhaltung dieser Anweisungen stellt sicher, dass Qualitätsstandards eingehalten und Produkte in gleichbleibender Qualität gefertigt werden.

Darüber hinaus fördern Prüfanweisungen die Sicherheit am Arbeitsplatz. Durch klar definierte Arbeitsanweisungen wissen Mitarbeiter genau, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Dies reduziert potenzielle Risiken und steigert die Effizienz im Produktionsprozess.

Zudem sind Prüfanweisungen ein wichtiges Instrument für Qualitätsmanager, um standardisierte Verfahren im Unternehmen zu etablieren.

Digitale Prüfanweisung auf einem Tablet zur Qualitätssicherung in der modernen Produktion

Was gehört in eine Prüfanweisung?

Damit eine Prüfanweisung effektiv ist, müssen bestimmte Inhalte klar definiert sein. Eine typische Gliederung kann dann etwa so aussehen:

  • Ziel und Zweck der Prüfung: Beschreibung, warum die Prüfung notwendig ist und welche Qualitätsstandards eingehalten werden müssen.
  • Spezifikationen und Anforderungen: Festlegung der genauen Kriterien, die erfüllt werden müssen.
  • Ablauf der Prüfung: Schritt-für-Schritt-Vorgehen, das die Durchführung detailliert beschreibt.
  • Anzahl und Art der Prüfungen: Festlegung, wie oft und mit welchen Geräten geprüft wird.
  • Verantwortlichkeiten: Festlegung der zuständigen Mitarbeiter und deren Ausbildung.
  • Dokumentation und Nachverfolgbarkeit: Sicherstellen, dass alle Prüfergebnisse nachvollziehbar dokumentiert werden.