Wartungsplan für Industrie und Maschinenbau

2. Juli 2025

Fehleranalyse

Warum Ursachenforschung ein Schlüssel zur Qualität ist

In industriellen Prozessen sind Fehler nicht nur ein Ärgernis, sondern ein Risikofaktor für Qualität, Kosten und Kundenzufriedenheit. Oft reichen kleinste Abweichungen in Produktions- oder Arbeitsabläufen aus, um größere Schäden oder Produktionsausfälle zu verursachen.

Die strukturierte Fehleranalyse ist daher ein unverzichtbarer Part des modernen Qualitätsmanagements. Sie ist das Key-Tool, mit dem sich Ursachen von Fehlern systematisch identifizieren, geeignete Maßnahmen zur Fehlerbehebung einleiten und langfristig die Qualität von Produkt, Prozess und Service sichern lassen.

Werfen wir also einen näheren Blick auf die Basics zum Thema Fehleranalyse: Bewährte Methoden, digitale Tools und eine klar strukturierte Vorgehensweise sind die ideale Kombination, um Fehlerquellen Ihres Unternehmens aufzudecken und zu beseitigen.

Bekannte Analyseverfahren wie die FMEA, das Ishikawa Diagramm oder die 5 Why Methode lohnen sich branchenübergreifend in großen, kleinen und mittleren Betrieben. Wie das funktioniert und wie moderne Technologien Sie in der Durchführung unterstützen können? Das erfahren Sie hier in unserem Artikel.

Fehler in der Fertigung

Fehler in der Fertigung

Fehler in industriellen Prozessen können an vielen Stellen entstehen – vom Wareneingang über die Fertigung bis zum Vertrieb. Dabei wird zwischen internen und externen Ursachen unterschieden.

Interne Ursachen

Interne Ursachen von Fehlern entstehen innerhalb des Unternehmens oder des Betriebs. Eine Vielzahl von Möglichkeiten kann Probleme verursachen, zum Beispiel:

  • unklare Arbeitsanweisungen oder fehlerhafte Vorlagen
  • veraltete Maschinen oder ungeeignete Werkzeuge
  • fehlende Qualifikation oder mangelnde Schulung von Mitarbeitenden
  • Lücken in den Arbeitsabläufen oder unzureichende Prozessanalyse

Diese Ursachen lassen sich mit gezielten Maßnahmen direkt beeinflussen, die gewünschte Verbesserung ist bei internen Ursachen nach der Analyse mitunter schnell zu erreichen.

Externe Ursachen

Externe Fehlerursachen liegen außerhalb des direkten Einflussbereichs des Unternehmens. Häufige Fehlerquellen sind hier:

  • Qualitätsschwankungen bei Zulieferern
  • Transport- oder Lagerschäden
  • Fehlkommunikation mit Kunden oder Dienstleistern
  • unvorhersehbare Markteinflüsse wie Rohstoffengpässe

Auch wenn externe Ursachen schwerer kontrollierbar sind, braucht es trotzdem für ein ganzheitliches Qualitätsmanagement eine umfassende Analyse, um anhand der Informationen eventuell weitere Schritte zur Verbesserung abzuleiten.